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Seit in der 1950er Jahren ein ganzjähriges, billiges Obstangebot in den Supermärkten Einzug hielt, verlor die traditionelle, heimische Obstproduktion auf Streuobstwiesen stark an Bedeutung. In Deutschland, das sich bis zu dieser Zeit selbst mit Obst versorgen konnte, wurden viele Obstwiesen gerodet und wichen Bauvorhaben, landwirtschaftlicher Intensivnutzung oder Niederstamm-Obstplantagen. So sind die Streuobstbestände in Bayern seit 1965 etwa um 70% zurückgegangen. Damit geht ein Kulturgut mit wichtigen Funktionen für die Biodiversität und den Naturhaushalt verloren. In Europa gab es ehemals ca. 4.000 verschiedene Apfelsorten und Streuobstwiesen bieten Lebensraum für 5.000 Tier- und Pflanzenarten.

Dieser Entwicklung will die „Streuobstinitiative Chiemgau e.V.“ entgegentreten.  Der Verein versteht sich als Netzwerk - von Streuobsterzeugern, -verarbeitern, Imkern und Verbänden/Institutionen, die sich dem Erhalt der Chiemgauer Obstanger als wichtigem Bestandteil der heimischen Kulturlandschaft verschrieben haben.

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